Unser Repertoire

Alle Programme des Charivari Puppentheaters für Erwachsene und für Kinder in der Reihenfolge Ihres Entstehens.

Abendprogramme für Erwachsene


Der geizige Scrooge (1984)

Nach der Erzählung "A Christmas Carol" von Charles Dickens

In diesem Stück für Erwachsene haben wir die Weihnachtsgeschichte von Charles Dickens mit der lustigen Figur des Kasper vereinigt. Dies war im alten Puppenspiel üblich und ist in all den Jahren zu unserer Spielweise geworden.
Uns so arbeitet Kasper im Geschäft von Herrn Scooge als Verkäufer. Er erleidet die Launen seines Chefs, der äusserlich reich, im Geistigen und im Gefühlsleben aber heruntergekommen und arm ist. Der trockene, erdverbundene Humor des Kasper macht das Spiel zu einer Komödie ohne moralischen Zeigefinger.
Es ist eindrucksvoll zu erleben, wie Scrooge von den Geistern heimgesucht wird, und am Tiefpunkt seiner Angst und Not eine wunderbare Wandlung durchmacht. Was hier in einer Nacht geschieht, braucht in der sogenannten realen Welt eher ein halbes Leben, und dann ist es nicht minder ein Wunder.

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Die Punch & Judy Show (1984)

Der Titel verspricht ein Spektakel, und tatsächlich ist Mr. Punch eine der schillernsten Figuren unter den Holz- und Pappköpfen, die im Charivari-Puppentheater die Wände zieren.

Mr. Punch lebt seine Widersprüche, ist dumm und klug zugleich, ist ehrlich und durchtrieben.
Er fürchtet weder Tod noch Teufel, und tatsächlich ringt er mit dem Widersacher und bleibt Sieger - nicht für immer, aber für einen Tag.
Mr. Punch ist die krummnasig-bissige englische Variante des deutschen Kasper. Er beehrt das Publikum auf seine Art mit ehrlichen Gemeinheiten. Stets und ewig im Streit mit den Obrigkeiten, dem Teufel oder mit dem Geist seiner Frau Judy, laviert sich Punch durch die Tücken des Alltags - und das nicht immer auf die feine englische Art. Dabei kommen nicht nur Fans des schwarzen Humors auf ihre Kosten.

Neben Punch sind dabei: Judy, seine Frau, das Baby, der Hausbesitzer, der Polizist und der Henker - in England "Jack Catch" und in Münster einfach "Jochen" genannt. Und - nicht zuletzt - der Teufel und Abergeist persönlich.

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Kasper im Paradies (1991)

Die Großmutter ist krank, und der Doktor Eisenbart kann nicht helfen. Da entdeckt Kasper, dass die Flasche für das Lebenswasser leer ist. Die Oma hat schon seit Wochen das Trinken vergessen. Also macht Kasper sich auf den Weg ins Paradies, um das Wasser des Lebens zu holen. So beginnt das lustige Spiel um den Baum des Lebens, die Schlange, den Teufel und die verbotenen Früchte.

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Der Eisenhans (1993)

Nachdem Kaspers Großmutter in der Zeitung von einem Monster erfahren hat, beschließt sie, das Haus nicht mehr zu verlassen. In der Gegend des Kinderbachs, in den "Sümpfen von Kinderhaus", ist ein unheimliches Wesen gesichtet worden. Es hat eine Hautfarbe wie rostiges Eisen und ist von oben bis unten mit Haaren bedeckt.

Als Kasper von dem fremdartigen Lebewesen erfährt, erwacht seine Lust auf ein neues Abenteuer. Und obwohl der Rat der Stadt Münster, und auch die Vertreter der Kirchen, die Gegend zur verbotenen Zone erklärt haben, macht er sich zusammen mit den Zuschauern auf den Weg nach Kinderhaus. So beginnt eine spannende und lustige Geschichte, in welcher auch der Teufel als Widersacher ein gehöriges Wörtchen mitredet.

Außerdem spielen: ein Oberbürgermeister, ein Oberwachtmeister, ein Pfarrer und natürlich der Eisenhans.

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Hänsel und Gretel (1995)

Das Besondere der Bearbeitung des Märchens durch das Charivari-Puppentheaters ist eine psychologische Sicht, die aufräumt mit dem Klischee, dass Hänsel und Gretel kleine Kinder sind, die von einer herzlosen Stiefmutter ausgesetzt werden. Wenn es denn so wäre, bliebe zu dem Märchen weiter nichts zu sagen, als dass es grausam sei.
In der Urfassung des Märchens, die Wilhelm Grimm im Jahre 1812 verfasste, war es noch die leibliche Mutter, die ihren Mann davon überzeugte, dass die Kinder "aus dem Haus" müssen. Im Charivari-Theater wird diese Spur wieder aufgenommen, und im Nu entfaltet sich der tiefere Sinn der Geschichte, in der sich die Mutter als klüger und weitsichtiger als ihr Mann erweist. Sie erkennt die Notwendigkeit, die Kinder ins Leben zu entlassen. Sie sind zu alt, um noch länger im "Hotel Mama" zu wohnen. Und wenn sie sich auch noch so fest an Mamas Rockzipfel klammern, die Mutter weiss, wie gefährlich für alle Beteiligten das Verwöhnen der Kinder ist. "Wir gehen alle viere zu Grunde", stellt sie klipp und klar fest.

"Hänsel und Gretel" ist nicht unbedingt für Kinder gedacht und wird doch von den Kindern geliebt.
In unserer Aufführung wird das Geschehen auf der Bühne von einem Erzähler begleitet und mit Klängen und Tönen untermalt.

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Jedermann (1998)

Als "allen Zeiten zugehöriges und allgemeingültiges Märchen" bezeichnete Hugo von Hofmannsthal die Geschichte von Jedermann. Angeregt durch alte Bühnenstücke hat er seine Schauspielfassung gestaltet.
Für Markus von Hagen und das Charivari Puppentheater ist das Drama bestens geeignet, auch mit Puppen gespielt zu werden. Und so zeigen sie ein Spiel, bei dem der Jedermann in Menschengestalt und alle anderen Personen in Puppengestalt auftreten: ein Schauspiel-Puppentheater.
Und weil das Charivari Theater in erster Linie und zu Recht als Kaspertheater bekannt ist, wird die Figur des Kasper eine entscheidende Rolle im "Spiel vom Sterben des reichen Mannes" einnehmen.

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Die Bremer Stadtmusikanten (1998)

Die geknechteten und in die Jahre gekommenen Tiere werden von ihren Herren und Herrinnen nicht mehr gebraucht. Das "alte Eisen" soll auf einmal für nichts mehr taugen. Ein Leben lang ausgebeutet, sollen sie nun "aus dem Futter geschafft", "totgeschlagen", "ersäuft" und "in der Suppe gegessen" werden. Da kommt der Esel, das Grautier (ein Vorläufer der "grauen Panther") auf die Idee, fort zu laufen, um Musiker zu werden. Und tatsächlich hat er genug ansteckende Vitalität, um Hund, Katze und Hahn mit zu reißen, eine Band zu gründen: "Etwas besseres als den Tod findest du überall."
Die Vision, Musiker zu werden, gibt allen den Mut, die Räuber - alles, was uns das Leben und die Lebendigkeit raubt - zu verjagen und endlich ihr eigenes Haus mit genug Lebensfutter in Besitz zu nehmen. So wird das alte Märchen zu einer vielschichtigen Parabel über den Produktivitätswahn unserer Zeit und eine gelungene Revolte der Ausgegrenzten und Ausgestoßenen, die endlich ihre Musik machen.

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Der Froschkönig für Erwachsene (1999)

Wird das alte Märchen auch für Kinder gespielt, so ist es doch in erster Linie eine Geschichte für Erwachsene. Dabei sind die unübertrefflichen Bilder, in denen der Prozess des Wachsens und Reifens gezeichnet werden, für Jung und Alt gleichermaßen anziehend.
Wie wird aus einem Frosch ein Mann und aus einer Prinzessin eine richtige Frau? Unter der Regie von Horst Günther spielt Wilfried Plein in der Gestalt des eisernen Heinrich mit Handpuppen das schöne, alte Märchen.

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Faust (1999)

Während "Die Höllenfahrt des Dr. Faust", vor und nach Goethe, als moralische Keule mit dem Bild der Hölle als Ort ewiger Verdammnis verbunden wurde, hat das Charivari Puppentheater aus der düsteren Volkssage eine ernste, dabei jedoch hoffnungsfrohe Geschichte gemacht. Es ist die Figur des Kasper, die als Garant des Spontanen, Lebendigen und Wahren auf seine Weise die Welt des Satans und des Bösen entlarvt: "Die Unterwelt kocht auch nur mit Wasser". Damit schließt sich der Kreis, der durch den Dialog zwischen Gott und dem Teufel zu Beginn des Spiels eröffnet wurde.

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Des Kaisers neue Kleider (2001)

Kasper und Marie sind inmitten ihrer Hochzeitsvorbereitungen, als des Kaisers Minister Talerklau ausgerechnet bei Maries Mutter eine Sondersteuer für des Kaisers Garderobe eintreiben will. Fünf Goldstücke verlangt er sofort, und wenn erst am nächsten Tag bezahlt wird, dann sieben Goldstücke - ansonsten werde das Häuschen der Witwe Sausewind (so heißt Maries Mutter) beschlagnahmt. Frau Sausewind ist außer sich. Woher soll sie die Goldstücke nehmen? Muss die Hochzeit etwa ausfallen? Da bekommt der Kasper einen rettenden Einfall.

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Leporello (2002)

"Leporello" heißt nicht nur der Diener Don Juans, der hunderte von Affairen seines Herrn in einem Büchlein festhält - "Leporello", das ist auch ein zieharmonikaartig gefaltetes Bilderalbum. Das neue Erwachsenenprogramm des Charivari Puppentheaters knüpft an beiden an.
Leporello (Markus von Hagen) lädt zu einem Streifzug durch Geschichten und Märchen ein. Er präsentiert Szenen und Bilder, die der Puppenspieler (Wilfried Plein) zum Leben erweckt. Ob Faust, Rotkäppchen, der Fischer und seine Frau oder die Eltern von Hänsel und Gretel - mit schmunzelndem Blick und mit dem derben Humor, der dem Kasper zu eigen ist, wird ein Leporello entfaltet. Die Themen der Szenen kreisen um die Liebe oder, anders gesagt, um die Widersprüche von Mann und Frau, die nach Versöhnung rufen. Und findet der Mensch sich nicht auch in Widersprüchen wieder?

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Don Juan oder Im Schatten der Liebe (2003)

Dem Puppenspiel von DON JUAN - wie auch den zahlreichen Bearbeitungen von FAUST - liegt eine alte Volkssage zugrunde. Diese wird vom Charivari-Puppentheater mit viel Humor aber auch mit unverzichtbarem Tiefgang bearbeitet. Der Kasper führt in der Gestalt Leporellos, des Dieners von Don Juan, durch das Geschehen. Ein "Leporello" heisst auch das Faltgebilde, in welchem der Leporello die 666 Liebesmachenschaften seines Herrn festhalten muss.

Es wirken mit: Don Juan, Kasper als Leporello, Donna Elvira, Donna Amarillis, Donna Finalia, der Teufel und des Teufels Grossmutter.

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Die drei Federn oder Kasper als der Dumme (2005)

Wie findet der alte König, der allein mit drei Söhnen lebt, den richtigen Nachfolger? Was muss der neue König mitbringen, damit das einseitig männliche Königtum erneuert wird? In unserer Inszenierung wird das Grimmsche Märchen auf verschiedene Weisen ins Bild und ins Wort gebracht. Dabei stehen das Spiel und die Handlung mit Tischmarionetten im Mittelpunkt. Auf der höheren Ebene und - im wörtlichen Sinne - über der Tischbühne wird deftiges Handpuppentheater gespielt. Dabei geben Kasper und Marie ihr Bestes, um mit Hilfe eines Programmzettels das Märchen zu durchdringen und zu verstehen. Zusamengetragen und mit Liedern bereichert wird das Geschehen vom Erzähler und Puppenspieler Wilfried Plein.

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Schneewittchen für Erwachsene

In unübertrefflichen Bildern bietet das Märchen einen Blick auf unser Dasein. Welche Schnürriemen und überhöhte Leistungsansprüche strangulieren uns Leib und Leben? Welcher vergiftete Kamm zwingt uns aüssere Schönheitsideale auf? Was in uns muss sich in rotglühenden, eisernen Pantoffeln zu Tode tanzen, damit ein sinnerfülltes Lebensgefühl ein Fest feiern kann? Das Märchen von Schneewittchen gibt Antworten auf Fragen, die die Menschen immer schon bewegt hat.

Ausstattung: Horst Günther (Halle/Saale) und Christiane Schöpper (Münster)
Text und Spiel: Wilfried Plein

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Maria und Martha (2009)

Ein heiteres Puppenspiel nach der Bibel

Was treibt Martha zum ständigen Arbeiten an? Warum schafft sie wie bekloppt und gönnt sich keine Pause? Wieso missgönnt sie ihrer Schwester das Sitzen zu Füssen ihres geliebten Lehrers. Die Geschichte von Maria und Martha wirft auch ein Licht auf uns. Was passiert, wenn Leistung und Perfektion in der Werteskala ganz oben stehen. Was passiert, wenn wir unser Dasein auf dem Altar der Leistung opfern?

Es spielen mit: Jesus, Maria, Martha, Lazarus, Petrus, Johannes, Kasper und der Teufel.

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Der Maler oder Wie Kasper den Kubismus entdeckte (2010)

Die Geschichte von dem Maler, der sich in seinen eigenes Werk verliebt, bedient sich des Pygmalion-Motivs, wie es bei Ovid in den Metamorphosen zu finden ist. Zeit seines Lebens dem Weiblichen abgewandt, beginnt er im fortgeschrittenen Alter wie besessen Frauengestalten zu malen. Einem Malerfreund erklärt er die Unvollkommenheit der Natur und die mögliche Vollkommenheit seiner Malerei.Nachdem eines der Frauenbildnisse ihm besonders gut gelingt, lässt er alle anderen Bilder vernichten. Er schwelgt in der Betrachtung seines ausgewählten Bildes, welches die auserwählte Frau zeigt. Schliesslich ist er so verliebt, dass er sich nichts sehnlicher wünscht, als dass die Abgebildete lebendig wäre.

Das bringt den Teufel auf den Plan. Er verspricht, die Angebetete lebendig zu machen, dafür muss er versprechen, bei der Geliebten zu bleiben. Verlässt er sie, oder sie ihn, so wird der Teufel ihn holen. Der Maler willigt ein, und bald schon steht die als Bild Geliebte lebendig da. Es dauert eine nicht lange bis die Wirklichkeit ihn davon überzeugt, dass der Teufel ihn übervorteilt hat. Denn Lilith, wie die Verehrte heisst, ist kalt und unzugänglich. Ihr fehlt die Seele. Das Leben mit ihr ist die Hölle. … bis Kasper einen Ausweg weiss.

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Rotkäppchen (2011)

Unsere Inszenierung ist eine Mischung von Spass und Ernst. Und wenn die Zuschauer das Theater mit einem Gefühl von Heiterkeit verlassen, haben wir unser Ziel erreicht.

Die Bilder der Rotkäppchengeschichte sind "nachhaltig" in unserem Inneren eingeprägt:

das unschuldige, liebe, hübsche Mädchen - der lüsterne, gierige, graue Wolf - der dunkle Wald - die kränkelnde Grossmutter - das Fressen und Gefressenwerden - die drei Tage im Bauch des Wolfes - die Wackersteine - der besonnene Jäger usw.

Schon auf den zweiten Blick ist die Geschichte kein Kindermärchen und Rotkäppchen ist kein Kind mehr. Je tiefer wir in das Märchen (und damit auch in uns selber) hineinblicken, desto mehr beschenken uns die Schichten der Geschichte mit Sinn.

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Bekenntnisse des Teufels (2014)

In Kaspers Sehweise sind wir modernen Menschenkinder von allen gute Geistern verlassen - von Gottverlassenheit ganz zu Schweigen. Und so verlangt der Teufel sein Recht. Er stotzt nur so von Saft und Kraft. Er sieht sich als "Herrn der Welt, als König der Medien" und als "Chef der Nachrichten".

Es wirken mit: Der Teufel, die Schlange, der Kasper und eine steinalte Hexe.
Gespielt wird mit einer Großfigur und Handpuppen.

Luthers Erwachen (2016)

Ein Puppenspiel mit Sinn und Hintersinn zum Lachen und Staunen

Luther ist etwa dreißig Jahre alt, als er einen geistigen Durchbruch erlebt. Er beschreibt diesen als das "Eintreten in`s Paradies durch geöffnete Pforten". Dieses Umkehrerlebnis ist nicht nur für Luther eine geistige Neugeburt, sondern in der Folge auch eine notwendige Reformation für die Christenheit: Ohne diesen Sinneswandel .... keine Reformation. Nicht verschwiegen werden Luthers dunkle Seiten und das unschätzbare Leid, das die Religionskriege mit sich brachten.

Es wirken mit: Martin Luther, Johannes von Staupitz, der Tod, der Teufel, der Erzähler, sowie Kasper und Marie, die das Geschehen auf ihre Art begleiten. In den Nebenrollen sind eine Ratte, eine Maus und Zirze, die Schlange dabei.

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Stücke für Kinder

Kasper will das Gruseln lernen (1979)

Weil er nichts kennt, was ihn zum Staunen oder gar zum Fürchten bringt, beschliesst Kasper auf eine Reise zu gehen ... eine Bildungsreise.
So beginnt ein spannendes Abenteuer aus der Zeit, als der Kasper seine Marie noch nicht kannte und bei seiner Grossmutter lebte.
Es spielen mit: Ein Pfarrer und Seelenhirte, der Teufel, Raubritter Kunibert, der Rauchgeist Vitzliputzli und ein roter Knopf, den man besser nicht drückt.

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Die Prinzessin is futsch (1980)

Ein spannendes und lustiges Kasperspiel

Im Königreich „Zuckerland“ herrscht Trauer. Seit 40 Tagen ist die Prinzessin Marzipan spurlos verschwunden. Der König Schokolade hat nur noch eine Hoffnung: Der Sternendeuter Professor Pfefferminz. Der hat nämlich alle Bücher gelesen und versteht es, die Sterne zu deuten. Und die Sterne wissen alles, denn sie können alles sehn.
So beginnt dieses urige Kasperspiel, und die Suche nach der Königstochter führt den Kasper schließlich in den Wald, dahin, wo er am dicksten ist. Wird er die Prinzessin wieder heim in`s Schloß bringen?
Mit im Spiel sind die Hexe Schiefmaul, der Räuber Pechdraht und der Zauberer Beulenzopf.

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Der Mondkristall (1981)

Dieses märchenhafte Puppenspiel um einen wunderbaren Kristall ist spannend und lustig zugleich. Es fängt damit an, dass Kasper einen Brief vom Arbeitsamt erhält. Er soll Gehilfe von Professor Krausbart werden. Schaurigerweise wohnt der Professor in einem Wald, aus dem alle guten Geister verschwunden sind. Kahl und stumm ragen die abgestorbenen Bäume in den Himmel... So beginnt ein weiteres Abenteuer mit Kasper Larifari Pipenstock.

Neben Kasper und dem Professor spielen mit: Marie (Kaspers Frau), eine alte Kräuterfrau, ein Waldarbeiter und ein Orakelgeist.

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Kasper und seine Freunde (1982)

Ein lustiges Spiel auch für die Kleinsten. Während Kasper damit beschäftigt ist, einen Turm zu bauen, betreten nacheinander bekannte Figuren des Kaspertheaters die Szene: der Polizist, der Papagei, der Zauberer, die Prinzessin: Lasst Euch überraschen!

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Kasper und das Boot (1983)

Ein ausgelassenes Spiel um Kaspers Motorboot, eine Wasserschlange, einen Spiegel, eine Waage, ein Telefon und einige unerwartete Besucher.

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Kasper träumt (1983)

Kasper kommt wieder einmal dem König zu Hilfe. Der hat böse Träume und kann nicht schlafen. Kasper zeigt ihm, wie er Freude an den Traumgestalten haben kann.

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Der geizige Scrooge (1984)

Nach der Erzählung "A Christmas Carol" von Charles Dickens

In diesem Stück für Erwachsene haben wir die Weihnachtsgeschichte von Charles Dickens mit der lustigen Figur des Kasper vereinigt. Dies war im alten Puppenspiel üblich und ist in all den Jahren zu unserer Spielweise geworden.
Uns so arbeitet Kasper im Geschäft von Herrn Scooge als Verkäufer. Er erleidet die Launen seines Chefs, der äusserlich reich, im Geistigen und im Gefühlsleben aber heruntergekommen und arm ist. Der trockene, erdverbundene Humor des Kasper macht das Spiel zu einer Komödie ohne moralischen Zeigefinger.
Es ist eindrucksvoll zu erleben, wie Scrooge von den Geistern heimgesucht wird, und am Tiefpunkt seiner Angst und Not eine wunderbare Wandlung durchmacht. Was hier in einer Nacht geschieht, braucht in der sogenannten realen Welt eher ein halbes Leben, und dann ist es nicht minder ein Wunder.

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Kasper im Glück (1983)

(Frei nach "Hans im Glück") Kasper lebt ohne große Berechnung von Moment zu Moment. Er ist wie ein Kind, das noch nicht den Unterschied von Mark und Pfennig achtet. Er versteht nicht die Geschäfte anderer Leute. Er lebt nur für das, was gerade seine Sinne ausfüllt und sein Herz lachen oder weinen läßt. Und so ist ihm beizeiten ein Kiesel wertvoller als ein Edelstein.

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Kasper kauft ein Haus (1987)

Dies ist eine herzerfrischende Geschichte um Kasper und seine Großmutter. Sie mag nicht mehr in der Stadt wohnen: "Da fühl ich mich nicht mehr wohl." Kasper traut seinen Augen nicht, als sie daraufhin ihr Erspartes unter dem Bett hervorholt: "Damit kannst du ein Haus kaufen!" So beginnt die ereignisreiche Suche nach einem Häuschen auf dem Lande.

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Die Mütze (1988)

Dies ist eine lustige Geschichte um die Mütze des Weihnachtsmannes. Mit ihrer Hilfe vermag er zu fliegen - schneller als die Concorde. Eines Tages, mitten im Weihnachtstrubel ist die Mütze verschwunden. So beginnt Kaspers Suchwanderung. Sie führt ihn durch den Wald und zu märchenhaften Begegnungen.
Es wirken ferner mit: ein Förster, ein Baummensch, ein Erdmännchen, ein ungestümes Einhorn und natürlich der Weihnachtsmann.

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Kasper auf Reisen (1989)

Sommerzeit ist Reisezeit! Die Flug-Tickets sind schon gekauft, und das Ziel der Reise läßt die Augen leuchten: Madagaskar. Kaspers Grossmutter, Gertrud Piepenstock, ist allerdings gar nicht glücklich. Sechs Wochen will Kasper sie allein lassen, und sechs Wochen lang soll es in Münster kein Kaspertheater geben? Noch ahnt niemand, das die Antwort auf diese Fragen wie von alleine kommt. Bei dem lustigen Spiel wirken mit: Kasper, Kaspers Grossmutter, Seppel, der Wasserteufel Glucks und Kalusch, ein afrikanischer Freund.

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Die blaue Zauberblume (1990)

Die Hexe Schiefmaul hat ein neues Revier. Um die Menschen zu ärgern, lässt sie sich vom Zauberer Mysteriös in eine blaue Blume verwandeln. Wer an der Blume riecht, wird ohnmächtig, wer sie berührt, fällt tot um. Fitzliputzli, der Geliebte der Hexe, holt dann alle Opfer in die Hölle. Unglücklicherweise hat Seppel schon an der Blume gerochen, bevor Kasper die Szene betritt.

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Die Hexe ohne Herz (1990)

In diesem lustigen Kasperspiel wird Kasper von einer Hexe verfolgt. Diese hat ihr Herz verloren und versucht nun mit Gewalt, Kaspers Herz zu erobern.

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Rumpelstilzchen (1990)

Was ist das für ein Wesen, das aus Stroh Gold machen kann und sich am Ende selbst vernichtet? In den Aufführungen bieten die Puppenspieler die Möglichkeit, dem Märchen um den armen Müller, seine schöne Tochter und den goldgierigen König beizuwohnen. Als Bote findet auch Kasper Larifari seinen Platz in dem Spiel. Ist nicht zuletzt Kaspers Lauschangriff das gute Ende zu verdanken?

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Kasper spielt (1991)

Kasper hat Langeweile. Er liegt im Bett und hängt seinen Gedanken nach. Da fällt ihm die alte Spielkiste ein, die auf dem Dachboden steht. Was er wohl darin finden wird? Dies ist ein Theaterstück, das auch die kleinsten Zuschauer ansprechen soll.

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Kasper im Paradies (1991)

Die Großmutter ist krank, und der Doktor Eisenbart kann nicht helfen. Da entdeckt Kasper, dass die Flasche für das Lebenswasser leer ist. Die Oma hat schon seit Wochen das Trinken vergessen. Also macht Kasper sich auf den Weg ins Paradies, um das Wasser des Lebens zu holen. So beginnt das lustige Spiel um den Baum des Lebens, die Schlange, den Teufel und die verbotenen Früchte.

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Der Giftzwerg (1992)

Die Geschichte vom Bären, der ein Prinz war

Der Kasper spielt für das verehrte Publikum eine Geschichte, die er selbst erlebt hat. Das war zu der Zeit, als im Königreich Zuckerland eine grosse Trauer herrschte. Der Prinz Persiko war spurlos verschwunden. Alles Suchen war erfolglos.
Da bringt der Kasper neue Hoffnung. Er erinnert den König daran, dass der Prinz im Märchenwald gesucht werden muss. Das hatte niemand bedacht. Und so geht die Geschichte im Wald der Märchen weiter. Mit Witz und Schwung und mit der Hilfe einer alten Kräuterfrau kommt der Kasper der Lösung näher... Mit im Spiel sind der König Schokolade, ein Bösewicht und ein Braunbär.

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Der Eisenhans (1993)

Nachdem Kaspers Großmutter in der Zeitung von einem Monster erfahren hat, beschließt sie, das Haus nicht mehr zu verlassen. In der Gegend des Kinderbachs, in den "Sümpfen von Kinderhaus", ist ein unheimliches Wesen gesichtet worden. Es hat eine Hautfarbe wie rostiges Eisen und ist von oben bis unten mit Haaren bedeckt. Als Kasper von dem fremdartigen Lebewesen erfährt, erwacht seine Lust auf ein neues Abenteuer. Und obwohl der Rat der Stadt Münster, und auch die Vertreter der Kirchen, die Gegend zur verbotenen Zone erklärt haben, macht er sich zusammen mit den Zuschauern auf den Weg nach Kinderhaus. So beginnt eine spannende und lustige Geschichte, in welcher auch der Teufel als Widersacher ein gehöriges Wörtchen mitredet.

Außerdem spielen: ein Oberbürgermeister, ein Oberwachtmeister, ein Pfarrer und natürlich der Eisenhans.

(Geeignet für Menschen ab 3 Jahren mit guten Nerven)

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Kasper in Madagaskar (1994)

Erzählt wird ein lustiges und spannendes Abenteuer, welches der mit Mutterwitz und derbem Humor begabte Außenseiter, genannt Kasper, besteht. Diesmal hat er es mit der gnadenlosen Gier einer deutschen Holzfirma zu tun. Ausgerechnet im Lande seines farbigen Freundes Kalusch und seiner Frau Julima stößt Kasper mit dem Vertreter einer schöpfungsfeindlichen Gewinnsucht zusammen. Wer wird gewinnen: Raffke mit seiner Kettensäge oder Kasper mit seiner Lebensrute?

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Hänsel und Gretel (1995)

Das Besondere der Bearbeitung des Märchens durch das Charivari-Puppentheaters ist eine psychologische Sicht, die aufräumt mit dem Klischee, dass Hänsel und Gretel kleine Kinder sind, die von einer herzlosen Stiefmutter ausgesetzt werden. Wenn es denn so wäre, bliebe zu dem Märchen weiter nichts zu sagen, als dass es grausam sei.
In der Urfassung des Märchens, die Wilhelm Grimm im Jahre 1812 verfasste, war es noch die leibliche Mutter, die ihren Mann davon überzeugte, dass die Kinder "aus dem Haus" müssen. Im Charivari-Theater wird diese Spur wieder aufgenommen, und im Nu entfaltet sich der tiefere Sinn der Geschichte, in der sich die Mutter als klüger und weitsichtiger als ihr Mann erweist. Sie erkennt die Notwendigkeit, die Kinder ins Leben zu entlassen. Sie sind zu alt, um noch länger im "Hotel Mama" zu wohnen. Und wenn sie sich auch noch so fest an Mamas Rockzipfel klammern, die Mutter weiss, wie gefährlich für alle Beteiligten das Verwöhnen der Kinder ist. "Wir gehen alle viere zu Grunde", stellt sie klipp und klar fest.

"Hänsel und Gretel" ist nicht unbedingt für Kinder gedacht und wird doch von den Kindern geliebt.
In unserer Aufführung wird das Geschehen auf der Bühne von einem Erzähler begleitet und mit Klängen und Tönen untermalt.

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Die unheimliche Mühle (1997)

Dies ist eine spannende und lustige Geschichte um einen vergessenen Schatz. Er lagert seit Generationen auf dem Dachboden einer alten Mühle. Der Teufel Fitzliputzli hat durch geschicktes Ablenken dafür gesorgt, dass der Schatz unentdeckt blieb. Mit der zunehmenden Notlage des Müllers will sich der Müllerbursche Kasper Larifari jedoch nicht abfinden. Er kommt dem Schatz auf die Spur. Wird er die Widersacher überlisten?

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Die Bremer Stadtmusikanten (1998)

Die geknechteten und in die Jahre gekommenen Tiere werden von ihren Herren und Herrinnen nicht mehr gebraucht. Das "alte Eisen" soll auf einmal für nichts mehr taugen. Ein Leben lang ausgebeutet, sollen sie nun "aus dem Futter geschafft", "totgeschlagen", "ersäuft" und "in der Suppe gegessen" werden. Da kommt der Esel, das Grautier (ein Vorläufer der "grauen Panther") auf die Idee, fort zu laufen, um Musiker zu werden. Und tatsächlich hat er genug ansteckende Vitalität, um Hund, Katze und Hahn mit zu reißen, eine Band zu gründen: "Etwas besseres als den Tod findest du überall."
Die Vision, Musiker zu werden, gibt allen den Mut, die Räuber - alles, was uns das Leben und die Lebendigkeit raubt - zu verjagen und endlich ihr eigenes Haus mit genug Lebensfutter in Besitz zu nehmen. So wird das alte Märchen zu einer vielschichtigen Parabel über den Produktivitätswahn unserer Zeit und eine gelungene Revolte der Ausgegrenzten und Ausgestoßenen, die endlich ihre Musik machen.

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Der Froschkönig oder Der eiserne Heinrich (1999)

Wird das alte Märchen auch für Kinder gespielt, so ist es doch in erster Linie eine Geschichte für Erwachsene. Dabei sind die unübertrefflichen Bilder, in denen der Prozess des Wachsens und Reifens gezeichnet werden, für Jung und Alt gleichermaßen anziehend.
Wie wird aus einem Frosch ein Mann und aus einer Prinzessin eine richtige Frau? Unter der Regie von Horst Günther spielt Wilfried Plein in der Gestalt des eisernen Heinrich mit Handpuppen das schöne, alte Märchen.

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Königreich in Not (2000)

Arge Armut und eine Hungersnot haben Teile des Königreiches erfasst. In Eile schickt der König Hilfe in das Elendsgebiet. Bald wird er von einer dunklen Ahnung ergriffen. Kasper spürt die Unruhe des Königs und beschließt, dem Hilfstransport zu folgen, um nach dem Rechten zu sehen. So gerät er in ein gefährliches Abenteuer.

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Des Kaisers neue Kleider (2001)

Kasper und Marie sind inmitten ihrer Hochzeitsvorbereitungen, als des Kaisers Minister Talerklau ausgerechnet bei Maries Mutter eine Sondersteuer für des Kaisers Garderobe eintreiben will. Fünf Goldstücke verlangt er sofort, und wenn erst am nächsten Tag bezahlt wird, dann sieben Goldstücke - ansonsten werde das Häuschen der Witwe Sausewind (so heißt Maries Mutter) beschlagnahmt. Frau Sausewind ist außer sich. Woher soll sie die Goldstücke nehmen? Muss die Hochzeit etwa ausfallen? Da bekommt der Kasper einen rettenden Einfall.

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Die verhexte Prinzessin oder Die wunderbare Wurstrakete (2004)

Der König Keinezeit und die Königin Immernein haben eine Tochter, die Prinzessin Immerbrav. Eines Tages grämt sich die Prinzessin mal wieder, weil sie nicht zu den Pferden darf. Da erscheint die Hexe Schiefmaul mit einem "Glückssaft", und ein märchenhaftes Abenteuer nimmt seinen Lauf. Es wirken außerdem mit: der Räuber Immerpech und natürlich Kasper Larifari Piepenstock.

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Der goldene Klöppel oder Kasper in Bananien (2006)

Auf der Bananeninsel in Bananien wird ein Mal im Jahr ein großes Fest gefeiert: das Bananenmondfest. Und nur an diesem Tag oder, besser gesagt, in dieser Nacht, wenn der zunehmende Mond aussieht wie eine Banane, wird der goldene Klöppel in die goldene Glocke gehängt. Der Klang der Glocke ist so unvorstellbar schön, dass jeder, der ihn hört, glücklich und froh wird. Doch in einem Jahr sah es so aus, als ob die Glocke nie mehr klingen würde. Wenn Kasper nicht gewesen wäre ... Es spielen mit: der Kaiser von Bananien, die Prinzessin Kirschblüte, der Seeräuberkapitän Einzelbein, der Seeräuberhauptmann Einauge, die Hexe Schnappsnase, der Schatzmeister Apfelkern und das Schiff, die Santa Banana.

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Prinzessin's Weihnachtswunsch (2009)

Ein Kasperspiel für Kinder und Erwachsene (ab 3)

Die Prinzessin hat es sich in den Kopf gesetzt, zu Heiligabend auch die Hexe einzuladen. Der König ist entsetzt, die Königin fällt in Ohnmacht und der Hofmarschall ist sprachlos. Doch was die Prinzessin sich einmal in den Kopf gesetzt hat, das gibt sie nicht wieder auf. Und weil niemand die Einladung der Hexe bringen will, macht sich die Prinzessin selbst auf den Weg.

Es spielen mit: Der Kasper, die Hexe, die Prinzessin, der König, der Hofmarschall und eine Katze.

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Kasper und der Maler Pinselstrich (2011)

Ein Puppenspiel für Kinder

Kasper hat beim Maler Pinselstrich das Malen gelernt, und seitdem sind sie gute Freunde. Eines Tages mischt sich der Teufel in das Leben von Pinselstrich ein. Er will ihm ein Bild von einer Frau, die Pinselstrich einst gemalt hat, lebendig machen. Weil der Maler Pinselstrich sich gerade sehr einsam fühlt, willigt er ein. Er ahnt noch nicht, was diese Frau, Lilith mit Namen, mit seinem Leben alles anstellt.
Am Ende kann nur noch Kasper helfen – mit Bratpfanne und Bügeleisen.

Es spielen mit: Kasper, der Maler Pinselstrich, der Maler Farbenfroh, der Hund Baldebert, der Teufel, und Lilith.

Die Prinzessin und der Schweinehirte (2012)

ein lustiges Kasperspiel (ab 4 Jahre)
Premiere: 25.04.2012




Das Königreich des Prinzen Augustin ist nicht größer als ein Garten. Das tut seinem Selbstbewußtsein allerdings keinen Abbruch. Er ist wild entschlossen, die Prinzessin Rosalinde zu heiraten. Das scheint unmöglich, da Rosalinde sehr zickig und unzugänglich ist. Doch der Prinz hat Schwein. Mit einer List und Kaspers Hilfe wird Rosalinde seine Braut.

Text: Wilfried Plein nach Dietmar Müller
Regie: Christiane Schöpper und Thomas Bohrer
Ausstattung: Christiane Schöpper
Spielform: Handpuppen
Spiel: Wilfried Plein

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